Runter vom Tennenplatz- rauf aufs Grün

Die Kicker des SC Wassenach können sich auf ein neues Spielgefühl freuen:
Unter dem Motto – Runter vom Tennenplatz- rauf aufs Grün – soll der seit 1981 vorhandene Aschenplatz durch den Sportclub in einen Naturrasenplatz umgewandelt werden.
Auch die Ortsgemeinde als Eigentümerin des Platzes steht dem Vorhaben positiv gegenüber und der Gemeinderat gab nach Vorstellung des Konzeptes und des Finanzierungsplanes einstimmig seine Zustimmung zu dem Vorhaben.

Hintergrund der Erneuerung ist der katastrophale Zustand des Platzes nach 30 Jahren Lebensdauer. Dicke Gesteinsbrocken übersäen die Oberfläche und bergen ein hohes Verletzungsrisiko für alle Spieler. Außerdem ist die Drainage derart versandet, dass nach starken Niederschlägen kaum noch Wasser abläuft (s. Foto).

                                Sportplatz

Für die Modernisierung stand neben dem Rasenplatz noch die Erneuerung des Hartplatzes oder die Errichtung eines Kunstrasenplatzes in der Diskussion.
Vorstand und der Arbeitskreis „Sportplatzbau“ des SC Wassenach haben die Umwandlung in einen Naturrasen als beste der drei Varianten favorisiert, da die Renovierung des Hartplatzes nicht mehr zeitgemäß und der Bau eines Kunstrasenplatzes für Gemeinde und Verein mit rund 450.000,00 € nicht finanzierbar ist. Da die reinen Baukosten für den Rasenplatz bei rund 60.000,00 € liegen, wird eine schnelle Realisierung nur dadurch möglich sein, dass der Verein als Bauherr auftritt. Auch hierzu gab der Gemeinderat sein Votum und beschloss auch, den Verein finanziell zu unterstützen.

Der Kostenvoranschlag sieht vor dass die Baukosten für den Umbau 60.000,00 € betragen. Dazu kommen noch Nebenkosten für die Beregnungsanlage, das Erstellen der Hangdrainage, Materialkosten für einen Zaun sowie für Pflegegeräte von 20.675,00 €, sodass ein Kostenvolumen von 80.675,00 € zu bewältigen ist.

Finanziert werden soll das Ganze durch Eigenleistungen von insgesamt 12.000,00 € (ersparte Lohnkosten), einen Zuschuss des Landessportbundes von 30.200,00 € (Zuschuss plus 9,20 € für jede Eigenarbeitsstunde), Zuschüsse des Kreises Ahrweiler von 5.000,00 € und der Ortsgemeinde von 20.000,00 € sowie den Verkauf von Patenschaften (je qm 10,00 €) von rund 10.000 €. Den Rest von 3.475,00  € muss der Verein mit eigenen Mitteln beisteuern.

Die Folgekosten werden auf rund 6.500,00 € geschätzt, die vom Verein aufzubringen sind. Allerdings unterstützt auch hier die Gemeinde den SCW mit 4.500,00 €.

Der notwendige Pachtvertrag des SC Wassenach mit der Ortsgemeinde wurde inzwischen abgeschlossen.

Zur Reduzierung der Unterhaltungskosten sowie beim Bau der Anlage werden viele freiwillige Helfer notwendig sein, die sich mit Muskelkraft und Ideen einbringen. Der Verein wird rechtzeitig durch Presse und persönliche Ansprache die notwendigen Helfer zu gewinnen versuchen.

Wenn alle Vorbereitungen positiv verlaufen, kann in 2012 bereits Baubeginn sein. Dann wird Wassenach neben der Klieburghalle über ein weiteres Schmuckstück an Sportstätten verfügen.

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 letzte Änderung:
29.10.2011